1.1.26

Ausstellungen - Vorträge - Veranstaltungen

Termine in der Region

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Januar 2026

Freiburg

 

Archäologisches Museum Colombischlössle

23. Oktober 2025 bis 8. März 2026
Urformen – Figürliche Eiszeitkunst Europas (Archäologisches Museum Colombischlössle)

Zur Entwicklung von Kulturen gehören künstlerische Ausdrucksformen. Schon vor 40.000 Jahren entstehen in ganz Europa erste Tier- und Menschenfiguren. Für die Ausstellung wurden altsteinzeitliche Objekte aus Originalmaterialien wie Mammut- Elfenbein nachgebildet. Anfassen ist hier ausdrücklich erlaubt. Das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung und der Universität Tübingen ergänzen in Freiburg hochkarätige Originale.

Heidelberg


Gesonderte Übersichten:

Mannheim

Do 22. Januar 2026
Museum Weltkulturen D5 / Anna-Reiß-Saal / 18 Uhr
Dr. Inge Herold, Kunsthalle Mannheim
Die Kunsthalle Mannheim 1907 bis 1933: Streifzüge durch die Museumsgeschichte
Die Kunsthalle Mannheim wurde 1907 zum Stadtjubiläum erbaut und 1909 als Museum eröffnet. Unter den Direktoren Fritz Wichert und Gustav. F. Hartlaub entwickelte sich das Haus am Friedrichsplatz zu einem der avantgardistischen Museen Deutschlands mit so wichtigen Ausstellungen wie „Die Neue Sachlichkeit“ (1925). Doch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 setzte dem ein vorläufiges Ende. Der Vortrag gibt Einblicke in die wechselvolle Museumsgeschichte der Jahre zwischen 1907 und 1933, geprägt von Ausstellungen, Erwerbungen, Veranstaltungen, Neubauplänen, aber auch von menschlichen Schicksalen.

Sonderausstellungen in den Reiss-Engelhorn-Museen

 

 

Frankenthal

 

Karlsruhe und Umgebung

 

Rastatt

 

Speyer

Ausstellungen:

 

Öffentliche inszenierte Führungen

Konstanz

Maskeraden - Als die Fasnacht noch Fasching hieß
Sonderausstellung im Kulturzentrum am Münster

Nur noch bis 11. Januar 2026

Eine Ausstellung zur Geschichte der Narretei am Bodensee vom 18. bis 20. Jahrhundert

Öffentliche Führungen in der Sonderausstellung
Maskeraden. Als die Fasnacht noch Fasching hieß

In der Sonderausstellung werden regelmäßig öffentliche Führungen angeboten.
Termine im Dezember sind:
Sonntag, 14. Dezember 2025 & 28. Dezember 2025, jeweils um 15 Uhr
Bei öffentlichen Führungen wird eine Führungsgebühr von 3 Euro pro Person erhoben.

Rosgarten*Lounge – Afterwork & Kulturgenuss
Kulturimpuls: Weihnachten im Museum

Das Rosgartenmuseum lädt am Freitag, den 5. Dezember 2025 ab 18 Uhr zur stimmungsvollen Weihnachtsausgabe der Rosgarten*Lounge – After Work & Kulturgenuss ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiger Abend voller Inspiration, Historie und vorweihnachtlicher Atmosphäre – bei freiem Eintritt.
Ein kultureller Höhepunkt des Abends sind um 18:15 Uhr die „Winterbilder“ – ein inspirierender Kulturimpuls zur aktuellen Ausstellung der Wessenberg Galerie. Dabei wird anschaulich erläutert, warum gerade der Winter für die Malerinnen und Maler des 19. und 20. Jahrhunderts ein besonders reizvolles, aber auch herausforderndes Motiv darstellte. Die Besucher erhalten spannende Einblicke in künstlerische Techniken, Stimmungen und Perspektiven der winterlichen Darstellung.
Darüber hinaus bietet das Rosgartenmuseum exklusive Hintergrundinformationen zur historischen Weihnachtskrippe im Zunftsaal. Die kunstvoll gestaltete Krippe zählt zu den besonderen Schätzen des Hauses und öffnet ein Fenster in die Weihnachtstraditionen vergangener Jahrhunderte.
Für eine gemütliche und festliche Note sorgt um 19:15 Uhr eine Lesung unterhaltsamer und stimmungsvoller Weihnachtsgeschichten, die zum Schmunzeln, Erinnern und Träumen einlädt.
Ein zusätzlicher Genuss wartet im Museumscafé: Dort werden neben Drinks und Rosgarten*Cocktail natürlich Glühwein und Punsch serviert – perfekt, um den Feierabend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Öffentliche Themenführung
Nikolaus, Fasten und Vorweihnachtszeit – die Adventszeit im Spiegel der Geschichte
Die Vorweihnachtszeit ist eine ganz besondere Zeit – mit einzigartigen Stimmungen, Legenden und Bräuchen. Am bekanntesten sind das Nikolausfest am 6. Dezember und die Adventssonntage vor dem Weihnachtsfest. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart die Zeit vor Weihnachten noch viele weitere alte Traditionen und Vorstellungen.
Der Konstanzer Historiker Uli Büttner entführt Interessierte am Samstag, den 6. Dezember 2025, um 11 Uhr auf eine Reise durch die Konstanzer Jahrhunderte und erzählt, wie die Vorweihnachtszeit früher und heute gefeiert wurde und wird.

Familien-Workshop
Weihnachtsschmuck
Überall hängen schon glitzernde Weihnachtskugeln und rote Nikolausstrümpfe, die Weihnachtsbäume sind reich dekoriert. Euch fehlt aber noch der passende Weihnachtsschmuck? Dann kommt zum Familienworkshop ins Rosgartenmuseum, denn auch dort weihnachtet es schon sehr. Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Künstlerin Julia Schulz können Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 14. Dezember 2025, um 10.30 Uhr Weihnachtsschmuck und Weihnachtskarten herstellen. Ob poppig-bunt oder mit traditionellen Weihnachtsfarben – alles ist erlaubt. 
Treffpunkt ist die Kasse des Rosgartenmuseums, der Workshop dauert ca. 2 Stunden. Um Anmeldung bis spätestens 11. Dezember wird gebeten: Ines.Stadie@konstanz.de  
Die Kosten betragen 12 Euro/Kind, 15 Euro/Erwachsener, 40 Euro/Familie.

Museenioren – Angebote für die Generation 60+
Faszination Krippenfiguren
Alle zwei Jahre präsentiert das Rosgartenmuseum seine Weihnachtskrippe im historischen Zunftsaal. Das vielfigurige Ensemble fasziniert Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. Am Dienstag, 16. Dezember 2025, um 15.00 Uhr, lädt das Rosgartenmuseum im Rahmen der Reihe „Museenioren“ (Generation 60+) zu einem Kurzvortrag von Daniela Kocheise, Restauratorin der Städtischen Museen, ein. Sie gibt einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung von Krippenfiguren im Allgemeinen und berichtet von der bewegten Geschichte der „Rosgarten-Krippe“. Anhand von Originalen erläutert sie zudem Technik und Material der Konstanzer Krippenfiguren.
Im Anschluss an die ca. 1-stündige Veranstaltung besteht die Möglichkeit, im gemütlichen Museumscafé des Rosgartenmuseums Kontakte zu knüpfen und das Gehörte Revue passieren zu lassen. 
Kosten: 15 Euro pro Person (beinhaltet Eintritt, Vortrag, 1 Heißgetränk, 1 Stück Kuchen).
Anmeldung: Ines.Stadie@konstanz.de oder +49(0)7531/900 2914. 

Öffentliche Themenführungen
Konstanz im Nationalsozialismus. 1933 bis 1945
Der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg und der Völkermord an den europäischen Juden und anderen Minderheiten liegen gerade für jüngere Menschen in ferner Vergangenheit. Um gegen ein Vergessen zu wirken, zeigt die Dauerausstellung des Rosgartenmuseums, wie ab 1933 Freiheit und Rechtsstaat untergingen und erinnert an Verfolgung und Widerstand. Die Bevölkerungsmehrheit jubelte Hitler zu, zeitgleich wurden Oppositionelle und jüdische Menschen ausgegrenzt und verfolgt. An diese wenigen Mutigen erinnert die Ausstellung. Sie sind Vorbilder an Zivilcourage und Menschlichkeit. Der Historiker Hanspeter Metzger gibt in einer öffentlichen Themenführung am Sonntag, den 21. Dezember 2025, um 14 Uhr Einblick in die Dauerausstellung. 

Zwischen heute und morgen – Zeit und Kultur des Jahreswechsels
Zwischen den Jahren sind zahlreiche Bräuche und Traditionen angesiedelt, die auch oder vor allem uns moderne Menschen wieder verstärkt in ihren Bann ziehen. Schon seit Jahrtausenden beflügeln diese besonderen Tage und Nächte die Phantasie der Menschen.
In der öffentlichen Führung am Samstag, den 27. Dezember 2025, um 11 Uhr, berichtet der Historiker Ulrich Büttner im Rosgartenmuseum von Raunächten, der Wilden Jagd, von Zukunft weissagenden Träumen und allerlei Wundersamem. 

Bad Mergentheim

Lörrach

Ausstellungen

6. Dezember 2025 - 11. Januar 2026
Zeich(n)en

Der Verein Bildende Kunst Lörrach e.V. präsentiert Werke von Elisabeth Endres, Heike Jeschonnek, Emmanuel Henninger und Günter Pfeifer. Die Ausstellung widmet sich der Kunst der Zeichnung und ihrer Bedeutung über das bloße Abbilden hinaus. Schon in der Frühgeschichte wurden Zeichnungen zu Symbolen für existenzielle Themen und tiefe Deutungen. Auch die Arbeiten der Gegenwart laden dazu ein, über das Sichtbare hinauszugehen und neue Bewusstseinswelten zu entdecken.

28. Juni – 25. Januar 2026
Hermann Daur – ein moderner Blick
Ausgehend von seinem Studium an der Großherzoglich Badischen Kunstschule Karlsruhe erarbeitete sich Hermann Daur (1870-1925) einen eigenen, charakteristischen Stil. Dazu trugen seine Studienreisen in die weite Landschaft Norddeutschlands ebenso bei, wie sein Aufenthalt in der Malschule Neu-Dachau unter Adolf Hölzel, mit dessen Lehre sich eine Harmonisierung der Naturfarben und eine Vereinfachung der Naturformen verband. In Folge gab Daur seine Motive vermehrt in einer großzügigen, auf Details verzichtenden Malweise wieder - Bildauffassungen in Anlehnung an Symbolismus und Jugendstil traten hervor.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Landschaften innerhalb seines Schaffens, die in ihrer Reduktion außerordentlich modern wirken – insbesondere, wenn Daur mit pastos wirkenden Pinselzügen das Geologische zurücktreten lässt zugunsten des rein aus der Farbe heraus entwickelten Bildraums. Diesbezüglich spannt sich in seiner recht kurzen künstlerischen Schaffensperiode ein eindrucksvoller Bogen, der in der Ausstellung sichtbar gemacht wird und die Aktualität seiner Bilder hervorhebt.
Anlässlich des 100. Todestages Hermann Daurs 2025 gedenken mehrere Museen im Markgräflerland mit Sonderausstellungen und Veranstaltungen:
Dorfstube Ötlingen e.V. und Kulturamt Weil am Rhein, Markgräfler Museum Müllheim, Heimat- und Keramikmuseum Kandern, Dreiländermuseum Lörrach und Paul-Ibenthaler-Stiftung Lörrach

27.01. – 01.03.2026
Manfred Weil: „Leben!“
Malerei und Grafik eines jüdischen Künstlers aus dem Rheinland
Manfred Weil (1920–2015) stammte aus einer jüdischen Familie aus Breisach und Eichstetten. Er überlebte den Holocaust unter anderem durch Flucht aus dem KZ Gurs und ließ sich nach dem Krieg in Bonn nieder. Nach dem Studium an den Kölner Werkschulen war er als Maler, Grafiker und Lehrer tätig.
Sein grafisches und malerisches Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt aus: von politischen Karikaturen und biblischen Motiven über Gebrauchsgrafik in den frühen Jahren bis hin zu Porträts, Stillleben und Landschaften. Trotz oder gerade wegen seiner schweren Erfahrungen der Verfolgung und Flucht, war Manfred Weil entschlossen, in seiner Kunst besonders die schönen Seiten des Lebens widerzuspiegeln: „Man kann sich doch nicht immer zerknirschen, ich hab‘ ja einen ausgeprägten Lebenswillen!“ so sagt er am Ende des Kinofilmes, in dem er seine Geschichte des Überlebens in der Zeit der Schoah erzählt.
In Lörrach ist eine Auswahl seiner Arbeiten aus allen Bereichen zu sehen, die sowohl sein künstlerisches Talent als auch sein bewegtes Leben dokumentiert.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2026 zeigt das Dreiländermuseum im Hebelsaal die Ausstellung „Manfred Weil: Leben!“ als Kooperation mit dem Burghof Lörrach.

Veranstaltungen

Sonntag, 11. Januar 2026, 16 Uhr
Finissage der Sonderausstellung „Zeich(n)en“ des Vereins Bildende Kunst e.V.

Sonntag, 18. Januar, 16 Uhr
Spätschicht im Museum: Führung und mehr
Geführter Rundgang „Sprache und Dialekt“ mit Sprachwissenschaftlerin Susanne Raible in der Dreiländerausstellung. Danach entspannter Ausklang mit Gespräch bei einem Glas Wein, Saft, Sprudel.
Ohne Anmeldung, Kosten: 10 €

Sonntag, 25. Januar 2026, 11:00 Uhr
Letzte öffentliche Doppel-Führung durch die Sonderausstellungen ‚Hermann Daur - ein moderner Blick‘  im Dreiländermuseum und „Die Landschaft nach Hermann Daur“ im Ibenthalerhaus
Zum Ausstellungsende bieten die Kunsthistorikerin Jeannette Gutmann und der Vorsitzende der Ibenthaler-Stiftung, Andreas Obrecht, eine letzte Führung durch beide Ausstellungen an.

Dienstag, 27. Januar 2026, 16:30 Uhr
Vernissage der Ausstellung ‚Manfred Weil: Leben!‘,
Begrüßung: Jan Merk, Museumsleiter, einführende Worte: Schulamith Weil, Tochter des Künstlers. Anschließend Apéro.
Kooperation mit dem Burghof Lörrach

Dienstag, 27. Januar 2026 18 Uhr
Filmvorführung: MICH KRIEGT IHR NICHT! – Die abenteuerliche Odyssee des Manfred Weil
Ein Film von Werner Müller, 2010-2015. Mit Einführung/Impulsvortrag von Dr. Robert Neisen, Historiker Freiburg
Veranstaltungsort: Burghof Lörrach

Mittwoch, 28. Januar 2026, 19 Uhr
Vortrag: „Kam ein Plag über die Juden“. Aus der jüdischen Geschichte des Dreilands
Dr. Maren Siegmann (Efringen-Kirchen) spricht über frühen Antisemitismus in der frühen Neuzeit in der Region.  Es geht um Verfolgung und Ausbeutung, aber auch um friedliche Nachbarschaft und um Klischees, zäh und langlebig in unseren Köpfen.

Freitag, 30. Januar 2026, 18 Uhr
Vernissage der großen Sonderausstellung Inspiration 12 - Tiere
Die 12. und letzte Ausgabe des inklusiven Kunstprojekts Inspiration widmet sich der Tierwelt. Menschen mit Beeinträchtigungen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz lassen sich von Originalen der Kunstsammlung des Museums zu eigenen Kunstwerken inspirieren. Zur Eröffnung spielt das inklusive Ensemble Vielklang der städtischen Musikschule Lörrach, und die Maskentheatergruppe Lörrach präsentiert tierische Inszenierungen.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

 

andere

Baarverein

 



Informationen und Anmeldung bei den Veranstaltern

im Detail:  
siehe auch:  

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