Projekt kulturer.be
1.2.26
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Freiburg
Archäologisches Museum Colombischlössle
23. Oktober 2025 bis 8. März 2026
Urformen – Figürliche Eiszeitkunst Europas (Archäologisches Museum Colombischlössle)
Zur Entwicklung von Kulturen gehören künstlerische Ausdrucksformen. Schon vor 40.000 Jahren entstehen in ganz Europa erste Tier- und Menschenfiguren. Für die Ausstellung wurden altsteinzeitliche Objekte aus Originalmaterialien wie Mammut- Elfenbein nachgebildet. Anfassen ist hier ausdrücklich erlaubt. Das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung und der Universität Tübingen ergänzen in Freiburg hochkarätige Originale.
Gesonderte Übersichten:
Do 19. Februar 2026
Museum Weltkulturen D5 / Anna-Reiß-Saal / 18 Uhr
Dipl. Geol. Philipe Havlik, Grube Messel
UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel - Das Pompeji der Paläontologie
Die Grube Messel nahe Darmstadt ist eine einzigartige Fossillagerstätte: mehr als 1.400 fossile Tier- und Pflanzenarten wurden in dem ehemaligen Bergbaugebiet entdeckt - viele davon hier erstbeschrieben. Das Besondere: alle Funde sind gleich alt und haben unmittelbar rund um die Grube Messel gelebt. Wir finden demnach ein Ökosystem, das einen Zeitpunkt vor 47 Millionen Jahren eingefroren hat. Das Zeitalter des Eozäns ist evolutionsbio¬logisch sehr spannend: damals entwickelten sich nicht nur die Vorfahren von Pferden und Paarhufern, sondern auch frühe Primaten lebten in den warmfeuchten Urwäldern Hessens. Der Vortrag entführt in diese längst vergangene Zeit und erzählt, wie noch heute mit modernsten Methoden Informationen aus der Erdgeschichte gesammelt werden.
Sonderausstellungen in den Reiss-Engelhorn-Museen
Ausstellungen:
Öffentliche inszenierte Führungen
Ausstellungen
27.01. – 01.03.2026
Manfred Weil: „Leben!“
Malerei und Grafik eines jüdischen Künstlers aus dem Rheinland
Manfred Weil (1920–2015) stammte aus einer jüdischen Familie aus Breisach und Eichstetten. Er überlebte den Holocaust unter anderem durch Flucht aus dem KZ Gurs und ließ sich nach dem Krieg in Bonn nieder. Nach dem Studium an den Kölner Werkschulen war er als Maler, Grafiker und Lehrer tätig.
Sein grafisches und malerisches Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt aus: von politischen Karikaturen und biblischen Motiven über Gebrauchsgrafik in den frühen Jahren bis hin zu Porträts, Stillleben und Landschaften. Trotz oder gerade wegen seiner schweren Erfahrungen der Verfolgung und Flucht, war Manfred Weil entschlossen, in seiner Kunst besonders die schönen Seiten des Lebens widerzuspiegeln: „Man kann sich doch nicht immer zerknirschen, ich hab‘ ja einen ausgeprägten Lebenswillen!“ so sagt er am Ende des Kinofilmes, in dem er seine Geschichte des Überlebens in der Zeit der Schoah erzählt.
In Lörrach ist eine Auswahl seiner Arbeiten aus allen Bereichen zu sehen, die sowohl sein künstlerisches Talent als auch sein bewegtes Leben dokumentiert.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2026 zeigt das Dreiländermuseum im Hebelsaal die Ausstellung „Manfred Weil: Leben!“ als Kooperation mit dem Burghof Lörrach.
Veranstaltungen
Sonntag, 1. Februar 2026, 16 Uhr
Spätschicht im Museum: Führung und mehr
Geführter Rundgang „Tierische Inspiration“ mit Museumspädagogin Susanne Raible in der Ausstellung ‚Inspiration 12 – Tiere‘. Danach entspannter Ausklang mit Gespräch bei einem Glas Wein, Saft, Sprudel.
Ohne Anmeldung, Kosten: 10 €
Donnerstag, 5. Februar 2026, 18 Uhr
Alisa Weil: Deutschland, Palästina und zurück
Alisa Weil, Ehefrau von Manfred Weil, überlebte mit ihren Eltern und ihrer Schwester den Nationalsozialismus nur durch die Flucht nach Palästina. Gleich nach dem 2. Weltkrieg, kehrte die Familie zurück ins zerstörte Deutschland, um dort wieder eine Demokratie aufzubauen.
Lesung und Gespräch mit der Tochter Schulamith Weil.
Baarverein
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