Projekt kulturer.be
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Freiburg
Archäologisches Museum Colombischlössle
23. Oktober 2025 bis 8. März 2026
Urformen – Figürliche Eiszeitkunst Europas (Archäologisches Museum Colombischlössle)
Zur Entwicklung von Kulturen gehören künstlerische Ausdrucksformen. Schon vor 40.000 Jahren entstehen in ganz Europa erste Tier- und Menschenfiguren. Für die Ausstellung wurden altsteinzeitliche Objekte aus Originalmaterialien wie Mammut- Elfenbein nachgebildet. Anfassen ist hier ausdrücklich erlaubt. Das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung und der Universität Tübingen ergänzen in Freiburg hochkarätige Originale.
Gesonderte Übersichten:
Do 19. März 2026
Museum Weltkulturen D5 / Anna-Reiß-Saal / 18 Uhr
Dr. Nico Kirchberger, Münchner Stadtmuseum
Kunststadt im Niedergang? Münchens große Zeit hinterfragt
Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich München zu einer führenden Metropole im Bereich der bildenden und angewandten Künste. Nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum zog sie Scharen von Schülern an. Innovativ und liberal war das Klima, gleichzeitig boten sich zahlreiche Ausstellungsmöglichkeiten und das Käuferpotential war vielversprechend. Doch um die Führung zu behaupten, bedurfte es etlicher geschickter kunst¬politischer Volten - dazu zählt auch die Gründung der Secession. Dieser Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Aufgetaucht! Philipp Klein im Kreis der Impressionisten" soll teils neue oder weitgehend unbekannte Aspekte im Hintergrund von Kleins damaliger Wirkungsstätte thematisieren.
Sonderausstellungen in den Reiss-Engelhorn-Museen
Ausstellungen:
Öffentliche inszenierte Führungen
Ausstellungen
27.01. – 01.03.2026
Manfred Weil: „Leben!“
Malerei und Grafik eines jüdischen Künstlers aus dem Rheinland
Manfred Weil (1920–2015) stammte aus einer jüdischen Familie aus Breisach und Eichstetten. Er überlebte den Holocaust unter anderem durch Flucht aus dem KZ Gurs und ließ sich nach dem Krieg in Bonn nieder. Nach dem Studium an den Kölner Werkschulen war er als Maler, Grafiker und Lehrer tätig.
Sein grafisches und malerisches Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt aus: von politischen Karikaturen und biblischen Motiven über Gebrauchsgrafik in den frühen Jahren bis hin zu Porträts, Stillleben und Landschaften. Trotz oder gerade wegen seiner schweren Erfahrungen der Verfolgung und Flucht, war Manfred Weil entschlossen, in seiner Kunst besonders die schönen Seiten des Lebens widerzuspiegeln: „Man kann sich doch nicht immer zerknirschen, ich hab‘ ja einen ausgeprägten Lebenswillen!“ so sagt er am Ende des Kinofilmes, in dem er seine Geschichte des Überlebens in der Zeit der Schoah erzählt.
In Lörrach ist eine Auswahl seiner Arbeiten aus allen Bereichen zu sehen, die sowohl sein künstlerisches Talent als auch sein bewegtes Leben dokumentiert.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2026 zeigt das Dreiländermuseum im Hebelsaal die Ausstellung „Manfred Weil: Leben!“ als Kooperation mit dem Burghof Lörrach.
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