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27.3.26

Schlossgarten Schwetzingen

Entspannt mit der Solar-Wegebahn durch den Schlossgarten

Eröffnung des neuen Angebots

(ssg) Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bieten ihren Gästen ab Mitte April eine neue Möglichkeit, die einzigartige Anlage des Schlossgarten Schwetzingens zu erleben: Denn dann nimmt die Solar-Wegebahn ihre Fahrt auf. Heute wurde das innovative Angebot von Patricia Alberth, Geschäftsführerin der Staatlichen Schlösser und Gärten, und Sandra Moritz, Leiterin der Schlossverwaltung Schwetzingen, vorgestellt.

Die Solarbahn im Schlossgarten Schwetzingen. Standort am EingangDie Solarbahn im Schlossgarten Schwetzingen. Standort vor den LaubengängenDie Solarbahn im Schlossgarten Schwetzingen. Oben am Eingang, unten vor den Laubengängen. Foto: kulturer.be

Eröffnung und Jungfernfahrt
Der weitläufige Schlossgarten Schwetzingen gilt als Gartenkunstwerk von europäischem Rang. Von Kurfürst Carl Theodor in seiner heutigen Form erdacht, vereint die Anlage verschiedene Gartenstile und begeistert mit einer Fülle an außergewöhnlichen architektonischen Elementen wie dem Apollotempel oder der Gartenmoschee. Um den ganzen Garten zu genießen, reicht ein Besuch meist nicht – die Gesamtfläche von 72 Hektar ist für Gäste, die nicht gut zu Fuß sind, schwer zu bewältigen. Mit der Solar-Wegebahn wird sich das nun ändern. Beim Pressetermin am Freitag, 27. März, hatte sie ihre Jungfernfahrt. Patricia Alberth, Geschäftsführerin der Staatlichen Schlösser und Gärten, begrüßt das Projekt: „Es zählt zu unseren Kernaufgaben, die landeseigenen Monumente zu bewahren und für die Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Mit der Solar-Wegebahn schaffen wir ein weiteres Angebot, dass es auch mobilitätseingeschränkten Menschen erlaubt, den Garten in seiner Gesamtheit zu genießen.“

Gemeinsames Projekt
Die Solar-Wegebahn wurde durch nicht abgeholte Gewinne der Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg finanziert. Die Geschäftsführerin bedankte sich für die Unterstützung: „Seit vielen Jahren verwirklichen wir mit Toto-Lotto viele Kulturprojekte. Wir freuen uns, dass wir nun ein weiteres umsetzen konnten.“ Ab Mitte April wird die Bahn die Gäste durch den Schlossgarten bringen – nicht als „Hop-on / Hop-off“-Angebot, sondern im Rahmen einer Tour. „Dank der großzügigen Förderung können alle unsere Gäste nun leichter das Monument genießen und gezielt einzelne Elemente des Gartens entdecken“, erklärt Sandra Moritz, Leiterin der Schlossverwaltung.

Einmal durch den Garten
Die Tour der Bahn beginnt an der Schlossterrasse und nimmt die Besucherinnen und Besucher in rund 90 Minuten mit durch die weitläufige Anlage. Der Weg führt über den Arionbrunnen, die Orangerie, den Tempel der Botanik und das Perspektiv, vorbei am Apollotempel, am Großen Weiher, am Merkurtempel, an der Gartenmoschee und über die Treillage Süd zurück zur Schlossterrasse. An mehreren Stationen gibt es die Möglichkeit, auszusteigen und das jeweilige architektonische Element genauer zu betrachten. Die Fahrten, an denen bis zu 30 Personen teilnehmen können, finden regelmäßig statt, können aber auch als Gruppenangebot gebucht werden. Für Personen mit Rollstuhl, Rollator oder Familien mit Kinderwägen ist ein eigenes Abteil vorhanden. Neben der Barrierefreiheit war ein weiterer Aspekt bei der Anschaffung der Bahn wichtig: die Nachhaltigkeit. Über Solarpaneele wird die Bahn rein elektrisch betrieben – und bietet den Gästen so eine ebenso bequeme wie umweltfreundliche Art, den Garten zu erkunden.

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