Projekt kulturer.be
23.2.26
(dsd) Für die Restaurierung und Konservierung der Wandmalereien im südlichen Seitenschiff der St. Vituskirche in Heidelberg überbrachte Bernd Müller, Ortskurator Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), bei einem Pressetermin vor Ort am 13. Februar 2026 im Beisein von Petra Görlach von Lotto Baden-Württemberg dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 30.000 Euro an Pfarrer Dr. Marius Fletschinger. Die Kirche gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
Im Zentrum von Handschuhsheim, einem nördlichen Stadtteil von Heidelberg, befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Vitus und Georg. Die ältesten sichtbaren Bauteile der Kirche datieren in die Mitte des 11. Jahrhunderts. Es gibt Hinweise darauf, dass sich auch Substanz des seit dem 8. Jahrhundert belegten Vorgängerbaus erhalten hat. Erste große Umbauten der Kirche fanden 1483 statt, in späterer Zeit mussten auch Kriegszerstörungen repariert werden. 1933/1934 erfolgte ein Um- und Erweiterungsbau nach Plänen des Heidelberger Architekten Franz Sales Kuhn.
Die KIrche war Grablege für die niederadligen Herren von Handschuhsheim, Dienstleute der Pfalzgrafen, und zahlreiche Grabmale legen noch Zeugnis von dieser Familie ab.
Zum Objekt:
Die dreischiffige Basilika mit quadratischem Westturm, Beinhaus und St.-Nikolauskapelle südlich des Chors erhielt durch den nördlichen Erweiterungsbau der 1930er Jahre eine grundlegende Neuausrichtung. Dabei integrierte man das alte Kirchenschiff als eine Art breit gelagerte Vorhalle und den gotischen Chor als Taufkapelle. Im südlichen Seitenschiff wurden 1911 Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts freigelegt.
Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de
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